Faszination Börse = Spiel mit dem Feuer?

Isaac Newton:“ Ich kann zwar die Bahn der Gestirne auf Zentimeter und Sekunde berechnen, aber nicht wohin eine verrückte Menge einen Börsenkurs treiben kann.“

Schon komisch, da sitzen in den größten Bürogebäuden unseres Landes die schlausten Menschen unserer Gesellschaft und keiner kann den Börsenkurs des nächsten Tages bestimmen. Viele versuchen es, doch mehr wie Annahmen können sie nicht treffen. Viele schreckt diese Unkontrollierbarkeit ab, besonders die Deutschen, wurden sie doch von ihrer Telekomaktie nach der Jahrtausendwende so sehr enttäuscht.

Heutzutage gibt es so viele Finanzprodukte, dass nicht mal der Bankberater einem die Hälfte genau erklären könnte. Selbst im Fernsehen werden Produkte umschwärmt mit denen man per Smartphone in der U-bahn das ganz große Geld machen könnte. In nur 4 Tagen versteht sich (davon möchte ich mich jetzt gleich am Anfang dieses Blogs ganz weit  distanzieren). Unumstritten ist, dass Aktien, Anleihen und Terminkontrakte auf viele  eine große Anziehungskraft ausüben. Zugegeben, Anteile eines riesigen Konzerns zu besitzen und an seinen Erträgen teilhaben zu können ist für mich schon faszinierend, sogar wenn ich den Faktor:“ Geld vermehren“ mal weg lasse.
Die Börse hat es sogar geschafft, dass ich mich nun seid fast 6 Jahren in Börsenbücher und Jahresabschlüsse vertiefe.

Mehr als nur Gewinne

Die Faszination steckt nicht nur darin, viel Geld an der Börse zu machen. Vielmehr auch in der Tatsache, dass man mit seinen Überlegungen recht hatte und andere nicht. Die Liebe zur Börse ist aufregend und kein Tag ist wie der nächste, doch spielt man auch mit dem Feuer. So sind schon viele unsanft auf den Boden der Tatsachen zurück gekommen. Die Faszination an der Börse zu handeln, hat sie blind gemacht. Sie haben jegliche Risiken übersehen. Sie handelten nicht mehr um Geld zu verdienen,  sondern wegen dem Adrenalin-Kick, den man bekommt, wenn man alles auf eine Karte setzt.

Fazit: Mann sollte, wenn man fasziniert alles über Aktien, Anleihen und anderen Wertpapieren lernt, nicht leichtsinnig bei der Umsetzung seines frischen Wissens sein. Ähnlich wie bei dem Autoführerschein hat man schnell alle Möglichkeiten offen. Man muss sich aber klar werden, dass die Erfahrung eine wichtige Rolle spielt. Genau wie beim Autofahren bekommt man mit der Zeit die Sicherheit und weiss, was einem liegt und was nicht. Möchte man also als Börsenneuling an einem Tag 10% Rendite machen, wäre das so, als ob man als Fahranfänger ohne Helm und Schutzanzug in einen Formel 1 Wagen einsteigt. Man geht dann sogar mehr Risiko ein als die Profis mit jahrelanger Erfahrung.

Ich möchte mit diesem Blog  Leser mit meiner Faszination anstecken, mit Erfahrenen und Anfängern diskutieren und ihnen an meinen Erfahrungen und Fehlern teilhaben lassen ohne realitätsferne Hoffnungen zu wecken. Außerdem werde ich euch in gewissen Abständen meine Lieblinge der Börsenbücher vorstellen.
Ich freue mich auf tolle sachliche Diskussionen mit euch.

Liebe Grüße
Klaas

Ps: Mein erstes Buch, welches mir die grundlegenden Themen erklärt hat, war Cashkurs von Dirk Müller.

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