Warren Buffett Biographie und Aktienentscheidungen

Warren Buffett Biographie und Aktienentscheidungen

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Warren Buffett Biographie und Aktienentscheidungen

Der auch als „Orakel von Omaha“ bekannte Warren Buffett, wird in der Finanzwelt als Investmentlegende bezeichnet. Sein „gutes Händchen“ beim Geld anlegen hat ihn zu einem der vermögendsten und angesehensten Geschäftsmänner der westlichen Welt werden lassen.

Die ersten Jahre

Warren Edward Buffett erblickte am 30. August 1930 in Omaha (Bundesstaat Nebraska) das Licht der Welt. Sein Vater Howard war als Kongress-Abgeordneter im Dienst der Vereinigten Staaten und verdiente als Börsenmakler so viel, dass die Mutter Leila nicht arbeiten musste. Warren war das Zweite von drei Kindern der Familie Buffett, beide Geschwister waren Mädchen.

Bereits früh in seiner Kindheit zeigte Warren Buffett ein ausgeprägtes Interesse für Finanzen und damit verbundene Geschäfte. Freunde der Familie bezeichneten ihn als mathematisches Wunderkind, denn Warren konnte in außergewöhnlichem Tempo große Zahlen dividieren, addieren oder multiplizieren. Mit zehn Jahren war Warren Buffett regelmäßig in der väterlichen Broker-Firma anwesend, ein Jahr später erwarb er seine ersten drei Aktien. Der Handel sollte sein Leben prägen, denn er kaufte zu teuer, wartete nach einer Baisse geduldig auf Kurserholung und stieß die Papiere mit kleinem Gewinn ab. Gleichwohl bedauerte er seinen Verkauf, weil die Aktien kurz danach auf das Fünffache des Verkaufspreises stiegen. Trotzdem hatte er eine wichtige Erfahrung für seine spätere Laufbahn gemacht.

 

Hochschulabschluss und frühe Karriere

Warren Buffett studierte ab 1946 an der Universität von Pennsylvania Geschäftswesen und machte seinen Abschluss mit 20 Jahren an der Universität von Nebraska. Er verließ das College als wohlhabender Mann, weil ihm diverse Geschäfte bis dahin bereits 10.000 Dollar eingebracht hatten.

Sein weiterer Lebensweg war ab 1949 von Benjamin Graham’s Buch „The Intelligent Investor„* beeinflusst. Um unter dem renommierten Ökonomen studieren zu können, schrieb er sich an der Pennsylvania Business School ein und machte dort seinen Masterabschluss. Anschließend handelte er drei Jahre lang für die Buffett-Falk & Company mit Wertpapieren und betätigte sich danach als Analyst.

 

Wie Warren Buffett seine Aktien-Strategie entwickelte

Im Jahr 1956 gründete Warren in seiner Heimatstadt Omaha die Buffett Partnership Ltd. Als stolzer Firmen-Inhaber besann sich Warren Buffett auf die von Graham erlernten Techniken, welche es ihm fortan ermöglichten, unterbewertete Unternehmen aufzuspüren. Letztendlich wurde er durch seinen Mentor zum Millionär.

Bei der Suche nach aktuell unterbewerteten Firmen sollte Warren Buffett, ohne es zunächst zu wissen, auf den Grundstein seines späteren Imperiums stoßen: die Textilfabrik Berkshire Hathaway. In den frühen 1960er-Jahren begann er, die Aktien des Unternehmens zu akkumulieren, bis ihm 1965 die Firmen-Kontrolle zufiel.

Sein gutes Gespür für vom Markt zu niedrig bewertete Unternehmen hat ihn in den folgenden Jahrzehnten zu einem der reichsten Männer des Planeten werden lassen. Sein Vermögen lässt sich auf mehr als 65 Milliarden Dollar beziffern.

 

Was Ihr als Anleger aus Buffett’s Aktienentscheidungen lernen könnt

Die Erfahrung aus der Kindheit von Warren Buffett hat zeitlose Gültigkeit. Wenn Ihr Euch in Unternehmensbeteiligungen engagiert, sollte langer Anlagehorizont vorhanden sein. Warum? Weil Aktien sich nachprüfbar nur über längere Zeiträume (mindestens 10 Jahre) optimal entwickeln. „Buy and hold“ hat Buffett zu einem der zehn reichsten Männer der Welt gemacht, allerdings nicht alleine. Seine Vorliebe für Value-Papiere war der eigentliche Grund für seinen Reichtum, das lange Halten hat sein Vermögen aber noch mehr anwachsen lassen.

Nun könntet Ihr einwenden, dass es heutzutage angesichts astronomisch hoher Aktienkurse keine unterbewerteten Firmen mehr gibt. Stimmt nicht, nur stehen derartige Unternehmen im Fokus vieler Investoren und deren Nachfrage treibt die Notierungen bald wieder in die Höhe.

Zudem ist es zeitgemäß, nicht alles Kapital in ein Nest zu legen, sondern breit zu diversifizieren. Im Idealfall sucht Ihr nach auf Value-Aktien ausgerichtete Fonds, die gibt es national und global. Bestes Beispiel ist der MSCI Enhanced Value als Weltindex.

Ihr folgt übrigens damit der neuesten Anlagestrategie von Warren Buffett. Der ehemals auf Stock-Picking spezialisierte Investor hat seinen Nachkommen vor Kurzem geraten, breit gestreut in kostengünstigen Indizes (idealerweise ETF’s) anzulegen.

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